Klappern für Olympia an Rhein und Ruhr

Heute sorgte eine Meldung in den überregionalen Medien für Aufmerksamkeit. Darin heißt es: die Hamburger Bevölkerung ist gegen Olympische Spiele in der Hansestadt. Das will eine Umfrage herausgefunden haben im Vorfeld einer Bürgerbefragung, die im Norden später stattfindet als an Rhein und Ruhr. Hier ist am 19. April ein Ergebnis zu erwarten; die Abstimmung läuft.

Markus schön und Otto Fricke (rechts im Bild) vor dem Rathaus

Da kommt es gerade recht, dass Otto Fricke, Vorstandsvorsitzender der Olympischen Sportbund (DOSB), Stadtdirektor und Sportdezernent Markus Schön im Krefelder Rathaus traf. So kann man noch ein wenig klappern, um Zustimmung zu bekommen.

Der 60jährige Krefelder Otto Fricke, Rechtsanwalt, viele Jahre für die FDP Mitglied des Deutschen Bundestages und dort langjähriger Vorsitzender des Haushaltsausschusses, ist nach eigener Aussage schon seit Jugendbeinen an von den Olympischen Spielen fasziniert. „Dieses größte Sportereignis der Welt mit so vielen spannenden Wettbewerben, herausragenden Leistungen toller Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt, Siegen und Niederlagen, aber vor allem auch dem olympischen Gedanken begeistert mich immer wieder – sowohl die Sommer- als auch die Winterspiele“, wird er zitiert.

Dass der DOSB-Vorstandsvorsitzende Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland positiv sieht, ist natürlich nicht verwunderlich. Er meint, nach den bisherigen Umfragen würde es eine grundsätzliche Zustimmung von rund 70 Prozent der für die Ausrichtung geben.

Am 26. September wird in Baden-Baden auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB entschieden, mit welchem der vier Bewerber – KölnRheinRuhr, München, Hamburg oder Berlin – in das Rennen um die Ausrichtung der Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 gehen wird. Für diese Jahre gibt es Mitbewerber, es sind Budapest und Istanbul.

Als „Leading City“ der Bewerbung fungiert Köln als international bekannte Großstadt,  was nicht auf allgemeine Zustimmung stieß, ist doch die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf bekannt. Und auch Mönchengladbach möchte nun endlich mal was vom Kuchen haben – außer Hockey -, wurde man doch beim letzten internationalen Wettbewerb, der Europameisterschaft der Fußballer, wieder einmal nicht berücksichtigt.

In Krefeld würden bekanntlich Taekwondo und Rollstuhlrugby stattfinden, die beide in der Yayla-Arena ausgetragen werden könnten.

Der Rat der Stadt Krefeld hat die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr in einem der drei Jahre 2036, 2040 oder 2044 in seiner Sitzung am 11. 12.25 mit breiter Mehrheit befürwortet, braucht aber die überwiegenden Zustimmung der Bevölkerung.

Die Teilnahme an der Abstimmung ist nur per Briefwahl möglich. ein rosa Wahlbriefumschlag kann portofrei in den nächsten Briefkasten oder im Nachtbriefkasten des Krefelder Rathauses am Von-der-Leyen-Platz eingeworfen werden. Am Abend des 19. April werden rund 400 Leute die eingegangenen Stimmen auszählen.

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