Was das Kersch in petto hat

Es ist ein Dilemma. Weder die eine, noch die andere Entscheidung kann zufriedenstellen. Abgewogen wir Leben gegen Leben. Zu verantworten hat sich der Bundeswehr-Pilot Lars Koch. Er schießt ein entführtes Passagierflugzeug ab, um einen Anschlag auf ein ausverkauftes Münchner Fußballstadion mit 70.000 Zuschauern zu verhindern. 164 Personen an Bord  des Flugzeuges sterben, 70.000 Personen werden nicht beschädigt.

Kresch-Theater, Krefelder Schauspiel für Kinder und Jugendliche, stellt das Programm für die Spielzeit 2026/2027 vor, mit im Bild die Intendantin des Krefelder Kinder- und Jugendtheaters Isolde Wabra (r.) und die Kulturbeauftragte Katharine Leiska (l.),
Fotograf: Dirk Jochmann ©, 47807 Krefeld für Presse und Kommunikation

Der Fall wird am Freitag, 11. September, dem Tag an dem vor 25 Jahren  der  Terroranschlag auf das World Trade Center in New York stattfand, der das gesellschaftliche Leben weltweit veränderte, weil, z.B., der Flugverkehr anders organisiert wurde, im Landgericht Krefeld verhandelt und ein Urteil im Namen des Volkes verkündet. Und das ist in dieser Strafsache wörtlich zu nehmen. Denn im großen Saal des Landgerichts am Nordwall stimmt das Publikum am Ende der fiktiven Gerichtsverhandlung über Schuld oder Freispruch ab. Mit der Premieren-Inszenierung von Ferdinand von Schirachs „Terror“ eröffnet das Krefelder Kresch-Theater seine Spielzeit 2026/2027. Der Vorverkauf beginnt am Montag, dem 1. Juni.

Das ist Anlass sich einmal damit zu beschäftigen, was das Kersch den noch in petto hat. „Einfach machen!“ – Unter dieses Motto hat es die neue Spielzeit gestellt. „Mehr als 10.000 Zuschauende haben Stücke der noch laufenden Spielzeit des Kresch-Theaters besucht, und mehr als 5.000 Personen folgen dem Theater inzwischen auf Instagram“, wird Dr. Katharine Leiska, Kulturbeauftragte der Stadt Krefeld, zitiert. die sich über die bisherige Resonanz äußert.

Nach einem Jahr Unterbrechung steht in der kommenden Spielzeit wieder einer der Publikumslieblinge auf dem Programm – das Weihnachtsmärchen. „Wir setzen unsere Tradition mit dem Klassiker „Schneewittchen“ in einer eigenen Fassung und mit großer Besetzung fort“, sagt Theaterintendantin Isolde Wabra. Die Premiere ist am 20. November, und auch für dieses Stück beginnt der Vorverkauf am Montag, dem 1. Juni.

Erstmals wird der Kabarettist und Schauspieler am Kresch, Volker Diefes, ein Stück für Kinder und Jugendliche inszenieren.

Neben den professionellen Produktionen ermöglicht das Kersch, allen, die sich dafür interessieren, Theater zu machen und aktiv  teilzuhaben. Sechs partizipative Spielclubs werden in der zweiten Hälfte der Spielzeit mit eigenen Premieren im Scheinwerferlicht stehen. Zudem stehen zehn Wiederaufnahmen auf dem Spielplan, unter anderem der Kresch-Klassiker „Die Reise einer Wolke oder Wolken“, „Pippi Langstrumpf“ und „Die kleine Kuscheltierhexe“.

Das Kresch-Theater geht auch wieder auf Tour in Schulen und Kitas In der laufenden Spielzeit sielen und spielten sie in mehr als 50 davon in und um Krefeld und erreichten auf diesem Weg ein rund 5.000 Kinder und Jugendliche umfassendes Publikum mit Stücken wie „Out! Gefangen im Netz“.

Alle neuen Stücke, alle Wiederaufnahmen und zusätzlichen Angebote für Schulen und Kitas sind abrufbar mit www.kresch.de.

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, tragen Sie sich ein für einen kostenlosen Newsletter und erhalten Sie vertiefende Infos zu gesellschaftlichen Entwicklungen, Kulinarik, Kunst und Kultur in Krefeld!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.