Trotz erheblicher Investitionen in die Energiewende ist noch nicht viel dabei herausgekommen. Nach wie vor wird Gas als wesentlicher Energieträger genutzt. Der Erdgasverbrauch ist zwischen 2023 und 2024 laut den vorliegenden Daten nicht gesunken. Zahlen für 2025 noch nicht vor, dürften aber am Gesamtbild wenig ändern.
Der Ausbau regenerativer Energien steht in Krefeld auf dem Programm und macht Fortschritte, wie dem Bericht zum Klimaschutzmonitoring hervorgeht, den die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit für den Ausschuss Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft am Mittwoch, 2. September, vorlegt, wie Presse und Kommunikation der Stadt berichtet.
Nach neu vorliegenden Zahlen sind in Krefeld Photovoltaik-Anlagen mit einer Bruttoleistung von 100 Megawatt installiert. Die Anzahl öffentlicher eLadesäulen ist im Stadtgebiet auf mehr 200 gestiegen.
Für den Klimaausschuss legt die Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit einen Bericht zum Klimaschutzmonitoring und damit einen Statusbericht zur Umsetzung des Leitfadens „KrefeldKlimaNeutral 2035“ vor. Das Monitoring gibt den Umsetzungsstand der Maßnahmen wieder und liefert Zahlen. Die Details sind jeweils in den Handlungsfeldern Wärmewende, Stromwende, Mobilitätswende dargestellt.
Zur Erreichung des Ziels der Klimaneutralität bis 2035 beziehungsweise 2045 sind weitere Anstrengungen erforderlich. So hat die Stadtverwaltung mit der Unterstützung der SWK AG und NGN einen Plan für die zukünftige Wärmeversorgung in Krefeld erarbeitet und beschlossen. Da es sich bei Fernwärme – die ist darin enthalten – um eine Monopolangelegenheit handelt, unterliegt die Preisgestaltung der Preisaufsicht.