Brasserie Düsseldorf und Alex gehen auf

Am Donnerstag, dem 23.04.15, gehen die beiden Lokale auf, die für Düsseldorf angesagt sind: ein Alex und die Brasserie Düsseldorf, beide im Gap 15 etabliert. Zwei Tage vorher waren es noch Baustellen, wovon sich das Gladbacher Tageblatt bei einer Ortsbesichtigung überzeugen konnte. Bernd Riegger, Deutschland-Chef des zur britischen Mitchells & Butlers-Gruppe gehörenden Alex-Flechtwerk, war zuversichtlich: „Das kriegen wir schon hin.“

Wie in unserer Ausgabe vom 28.01.15 geschildert, können sich Düsseldorfer und Zugereiste auf zwei ganz unterschiedliche und dennoch miteinander harmonierende Gastrokonzepte freuen.  Das neue Alex geht als mediterran angehauchte Erlebnisgastronomie an den Start. Wie von anderen Standorten bekannt, bewegt sich das Lokal als Hybride von Bistro, Kneipe, Restaurant, Bar und Café. Es dominiert ein charmantes Ambiente, wie man es im Wohnzimmer gerne hat mit vielen natürlichen Materialien wie Holz, Stein und Leder auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern. Und draußen gibt es ausreichend Platz für eine sonnige Terassenbewirtschaftung.

Der zweite Betrieb, die „Brasserie Düsseldorf“, gibt sich französisch für ein kosmopolitisches Publikum von früh morgens bis spät in die Nacht. Er vermittelt auf rund 150 qm Fläche mit nostalgischen Mobiliar, z.B. durchgehenden Lederbänken, langen Messingtheken, Jugendstil-Dekor und hohen Spiegelwänden das Gefühl, in einem Pariser Café zu sitzen. In dieser Wohlfühlatmosphäre werden alle Sinne angesprochen, kann die Seele nach Herzenslust baumeln. Das kulinarische Angebot rund um französisches Frühstück, Zwiebelsuppe, Boeuf Bourguignon, Coq au vin, Crème Brûlée & Co wird begleitet von einem ausgewählten Wein- und Getränkesortiment, wird versprochen.

Wie erinnerlich, waren am Standort zuvor Monkeys East und West. Sie waren nach ihrer Gründung äußerst erfolgreich im Medienhafen, mußten dort Bauplänen weichen. Das im Hafen praktizierte Konzept einer Beach-Gastronomie war im Gap 15 natürlich nicht durchzuhalten. Versuche, hier eine Sternegastronomie aufzuziehen, scheiterten früh. Mitchells & Butlers sind es gewohnt, Standorte zu übernehmen und zur Blüte zu führen. Als Beispiel sei das Alex im Alsterpavillon in Hamburg angeführt. Auch hier hatten sich zuvor diverse Gastronomen abgearbeitet, bis Bernd Riegger kam und es zu einer In-Location machte.

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