Familientragödie in Willich-Schiefbahn

Heute Mittag (14.11.13) gegen 11,30 Uhr erhielt ein 45jähriger Familienvater aus Willich-Schiefbahn eine Handy-Nachricht seiner Ehefrau. Sie erklärte darin ihre Beziehung für beendet. Die Frau war für ihren Mann dann telefonisch nicht mehr zu erreichen.

Der Mann eilte daraufhin sofort von seiner Arbeitstelle nach Hause und fand seine Tochter leblos in der Wohnung auf der Schützenstraße. Seine Frau war offensichtlich mit ihrem Pkw weggefahren. Der  Ehemann alarmierte sofort den Rettungsdienst und die Polizei.

Die Kreispolizei Viersen leitete sofort eine Großfahndung nach dem Pkw und der Frau ein. Die Kriminalpolizei Mönchengladbach bildete als zuständige Kriminalhauptstelle eine Mordkommission.

Gegen 13 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle in Krefeld eine Bahnleiche am Bahnübergang Forstwaldstraße gemeldet. In unmittelbarer Nähe fanden die Einsatzkräfte der Polizei Krefeld den Pkw, nach dem  gefahndet wurde. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei der Toten  um die Gesuchte handelt.

Die Polzei teilt am 15.11.13 hierzu weiter mit: Bei der Bahnleiche handelt es sich um die gesuchte 43jährige Mutter des getöteten Kindes. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich in suizidaler Absicht von einem Zug überfahren ließ.

Die Obduktion des Kindes ergab, dass es eines gewaltsamen Todes starb.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die 43jährige offensichtlich zunächst ihre Tochter tötete und dann  sich selbst.

Die Motive sind im innerfamiliären Bereich zu suchen,  wozu aus Rücksicht auf die Betroffenen nichts  zu sagen ist.

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