Neue Betrugsmasche

Nicht immer suchen Betrüger ihre Opfer per eMail, Messenger, Telefon oder an der Haustür heim: Manchmal starten sie ihre Masche auch auf dem Postweg – das ist nach Erfahrung der Polizei die Ausnahme, kommt aber gelegentlich vor. So hatte – wie es im Polizeibericht heißt – am Dienstag (15. September) ein  Mann (63) aus Krefeld ein Schreiben im Briefkasten, scheinbar von seiner Bank. Darin wurde er aufgefordert, zur Verifizierung seines Bankkontos einen QR-Code mit seinem Smartphone einzuscannen, weil er andernfalls den Zugriff auf sein Konto verlieren würde.

Kurz nachdem er den Code eingescannt und auf der dort hinterlegten Internetseite seine Zugangsdaten eingegeben hatte, rief ihn eine Frau an, die sich als Mitarbeiterin seiner Bank ausgab. Sie forderte den Krefelder auf, mehrere Überweisungen zu tätigen, die sie dann sofort wieder stornieren würde. Begleitet wurde das Telefonat von mehreren SMS, die die angeblichen Stornierungen „bestätigten“. Insgesamt überwies der Mann einen fünfstelligen Geldbetrag. Als er später am Tag misstrauisch wurde, wandte er sich an die Polizei; die Kripo hat die Ermittlungen in diesem Betrug aufgenommen.

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