Viel Lärm um wenig

Eine Rechtsanwältin von der Hohenzollernstraße informierte heute morgen (08.05.14) die Polizei, einer ihrer Mandanten hätte ihr mehrere Schusswaffen, Messer und Böller in ihre Kanzlei gebracht. Des Weiteren sei auch ein ihr unbekannter Gegenstand dabei, der Ähnlichkeit mit einer Granate habe.

Die Einsatzkräfte nahmen die abgelegten Gegenstände in Augenschein. Da auf den ersten Blick nicht erkennbar war, ob von ihnen eine Gefahr ausgehen könnte, räumten sie das Gebäude und sperrten die Hohenzollernstraße ab. Sprengstoffexperten vom LKA NRW wurden aus Düsseldorf angefordert und erschienen vor Ort, um die Gegenstände zu sichern. Sie konnten schnell Entwarnung geben. Bei dem unbekannten Teil handelte es sich um die Attrappe eines Zünders für ein Artilleriegeschoss. Die vorgefundenen illegalen Böller fallen unter das Sprengstoffgesetz. Die Waffen und Munition wurden ebenfalls sichergestellt und werden jetzt kriminaltechnisch untersucht.

Die Rechtsanwältin gab an, dass ihr Mandant die Sachen bereits am  Vorbend gegen 18 Uhr bei ihr abgelegt habe. Die Personalien ihres Mandanten gab sie allerdings nicht bekannt. Sie bezog sich auf ihre anwaltschaftliche Verschwiegenheitspflicht.

Nachdem sicher war, dass keine Gefahr drohe wurde die Verkehrssperrung aufgehoben.

Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach ermitteln jetzt wegen Verstoß gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.

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