Wenn’s zu heiß wird

Die Boulevardpresse prophezeiht uns für die kommenden Tage Umgebungstemperaturen um die 40 Grad Celsius. Da wird was dran sein, sonst würde man sich nicht soweit aus dem Fenster lehnen. Wer draußen unterwegs ist, dem wird’s leicht zu heiß, der ist bei diesen Temperaturen dankbar für ein kühles Plätzchen oder wenn ein Trinkbrunnen gefunden wird,

Die Stadtverwaltung macht deshalb auf ihre Services zum Thema Hitzeschutz aufmerksam. Auf dem Uerdinger Spielplatz Am Zollhof ist jetzt der siebte Trinkwasserbrunnen in Krefeld offiziell in einer Feierstunde mit Gästen aus Politik und Verwaltung sowie der Stadtgesellschaft eröffnet worden. Bürgermeister Timo Kühn nahm den Brunnen gemeinsam mit Klaus Elfes als Vorsitzendem der IG Rheinstadt Uerdingen sowie der städtischen Fachbereichsleiterin Gesundheit, Dr. Anja Baumann, u.a. in Betrieb. Finanziert wurde der Brunnen durch städtische Fördermittel, den Verein IG Rheinstadt, die Firma Cargill GmbH und weitere Unterstützer.

So etwas muss festgehalten werden: Bürgermeister Timo Kühn (3. v. l.) bei der Eröffnung des Trinkwasserbrunnens in Uerdingen gemeinsam mit  Andreas Stattrop (l., Vorstandsmitglied,  IG Rheinstadt), Sabine Kammler (2. v.l., Cargill) ,Klaus Elfes (Vorsitzender IG Rheinstadt, 3. v. r.), Beate Schierwagen (Cargill, 2. v. r.) und Dr. Anja Baumann, Fachbereichsleiterin Gesundheit (r.), Foto: Presse und Kommunikation der Stadt Krefeld

Hitzebelastung bedeutet eine ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit. Auf der städtischen Website https://www.krefeld.de/hitze findet man Informationen zum Thema Hitzeschutz – u. a. wird auf die sieben Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen im Stadtgebiet hingewiesen. Im städtischen Geoportal www.krefeld.de/hitzeportal kann man sich verschattete Stellen im Stadtgebiet anzeigen lassen, wo etwas niedrigere Umgebungstemperaturen zu erwarten sind.

Die Plattform ermöglicht es, schnell und einfach Grünanlagen, öffentlich zugängliche Gebäude wie Rathäuser und Gotteshäuser mit den jeweiligen Öffnungszeiten, Refill-Stationen, Schwimmbäder, Trinkwasserbrunnen, schattige Kinderspielplätze und Wasserspiele zu lokalisieren. Dargestellt sind in der Karte zudem Wald- und Wasserflächen.

Ein  Hitzeaktionsplan für Krefeld befindet sich in der Erarbeitung. Die Stadtverwaltung hat dazu jetzt in Workshops auch wieder verschiedene Verbände und Initiativen beteiligt. Immer mehr neue Services werden implementiert, heißt es. Über ein automatisiertes Hitzewarnsystem werden in Krefeld auch die Seniorenheime und Pflegestellen über Hitzeereignisse informiert. Der Fachbereich Gesundheit hat auch ein Hitzetelefon: Es ist von Juni bis August immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr erreichbar, Telefon-Nr. 0 21 51 / 86 46 86 34. Zu erwarten sind hier Tipps zum Umgang mit Hitze und bei Bedarf, eine Weiterleitung an einen ärztlichen Dienst.

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