Polizeihund biss zu

In der Silvesternacht verzeichnete die Polizei Krefeld in der Zeit von 20 Uhr bis 8 Uhr rund 161 Einsätze. Das sind weniger Einsätze, als im Vorjahr (180). Dabei gab es keine verletzten Polizeikräfte.

Registriert wurden 27 Straftaten. Diese Zahl kann sich noch ändern, wenn Gegenstände wiedergefunden werden, die als gestohlen gemeldet wurden oder noch nicht gemeldete Straftaten nachträglich angezeigt werden.

Die Zahlen deuten auf eine ruhigere Silvesternacht hin, auch wenn die Gesamtsituation des Jahreswechsels für alle Einsatzkräfte immer eine Herausforderung darstellt.

In der Nacht wurden 21 Platzverweise erteilt, da sich Feiernde nicht richtig verhielten, Maßnahmen der Polizei behinderten oder störten. Die Polizei rückte zu 13 Ruhestörungen aus und musste 29 Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen wahrnehmen, bei denen sich über unsachgemäßen Gebrauch beschwert wurde. Gemeldet wurden drei Verkehrsunfälle mit Sachschaden und ein Alleinunfall bei dem der Unfallverursacher verletzt wurde. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Im Bereich des Westwalls wurden kurz hintereinander drei Körperverletzungsdelikte und eine Sachbeschädigung gemeldet, die durch zwei Tatverdächtige hintereinander und ohne Zusammenhang zueinander begangen wurden. Die beiden Männer (18 und 23 Jahre alt) aus Tönisvorst wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und der 18jährige Haupttäter gab eine Blutprobe ab.

In dieser Nacht mussten insgesamt nur fünf Personen in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Sie verbrachten die ersten Stunden des neuen Jahres im Polizeigewahrsam. Darüber hinaus wurden zwei Personen festgenommen. Bei Bei ihnen handelte es sich um eine mit einem zu vollstreckenden Haftbefehl und eine weitere, die nach einem Wohnungseinbruchdiebstahl vorläufig festgenommen wurde.

Um 5:10 Uhr kam es in einer Eventlocation auf der Gladbacher Straße zu einer Körperverletzung zwischen zwei Besuchern, die sich nur durch den Einsatz eines Diensthundes trennen ließen. Ein 34jähriger Mann aus Großbritannien wurde durch den Diensthund in den linken Oberarm gebissen und verletzt. Er musste im Krankenhaus versorgt werden. Sein 55jähriger portugiesischer Kontrahent mit Wohnsitz in London wurde durch den Diensthund nicht gebissen, heißt es im Polizeibericht.

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