Trau, schau, wem

Ob es sinnvoll ist, fremde Personen in die Wohnung zu lassen, hat natürlich jede selbst zu entscheiden. Der nachfolgend geschilderte Fall gibt einen Hinweis und aktiviert den Volksmund: Trau, schau, wem.

Die Polizei berichtet: In Krefeld ist ein 57jähriger Mann in seiner Wohnung von einem vermeintlichen Kaufinteressenten angegriffen und verletzt worden. Der Krefelder hatte seinen Pkw auf Internet-Plattformen zum Verkauf angeboten und sich danach mehrmals mit einem Unbekannten getroffen, um die Modalitäten zu besprechen. Am Dienstag (6. Januar) sollte der Verkauf schließlich abgeschlossen werden. Dafür nahm der Autobesitzer  den angeblichen Interessenten mit in seine Wohnung. Den Schlüssel des Pkw gab er allerdings nicht sofort heraus, sondern versteckte ihn zunächst in einer Schublade.

Als er gerade in seiner Küche Tee fü zubereiten wollte, wurde er plötzlich mit einem Elektroschocker angegriffen und anschließend mit Pfefferspray besprüht. Laut um Hilfe rufend veranlasste dies seinen Sohn aus der oberen Etage herbei zu eilen, was den Angreifer zur Flucht veranlasste. Sein Opfer musste vom Rettungsdienst behandelt werden.

Polizeibeamte konnten den Flüchtigen kurz nach der Tat stellen. Dabei handelt es sich um einen 69jährigen Wohnungslosen. Bei ihm fanden sich mehrere Elektroschockgeräte, Reizstoffsprühdosen und Handfesseln. Im Polizeibericht heißt es, er sei bei einer vergleichbaren Tat schon in Erscheinung getreten und kam am Mittwoch in Untersuchungshaft.

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