Weshalb sich der Fahrer eines Pkw am Montag (24. August) der Kontrolle einer Streifenwagenbesatzung entziehen wollte, bleibt zunächst unbekannt genau so wie seine Identität. Es geschah gegen 19:20 Uhr auf der Kölner Straße in Höhe der Feldstraße. Die Beamten wiesen den Fahrer an bis zur nächsten Bushaltestelle zu fahren und dort stehen zu bleiben. Daraufhin beschleunigte der sein Fahrzeug und flüchtete über die Kölner Straße. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Pkw auf, ein offensichtlich hochmotorisierter Audi, der auf der Flucht diverse Verkehrsverstöße beging. Die Flucht schien zunächst in der Sackgasse Bäkerpfad zu enden. Anstatt sich jedoch nun der Kontrolle zu unterziehen, beschleunigte der Fahrer sein Auto und rammte den Streifenwagen. Durch die Kollision wurde der Audi in einen Metallzaun eines Firmengeländes geschleudert, was erheblichen Schaden am Pkw verursachte, der trotzdem seine Flucht fortsetzte.
Die beiden Polizeibeamten wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt, ihr Streifenwagen war nicht mehr fahrbereit.
Während der fortgesetzten Flucht kollidierte der Fahrer noch mit mehreren Warnbarken und beschädigte einen unbeteiligten Pkw. Er setzte seine Fahrt dann auf der Autobahn A44 in Richtung Mönchengladbach fort. Dort verloren die Beamten den Sichtkontakt zu dem Fahrzeug.
Der stark beschädigte Pkw wurde zu einem späteren Zeitpunkt geparkt in einer Wohnsiedlung in Erkelenz-Venrath aufgefunden. Das Auto wurde durch die Beamten der Polizei Heinsberg sichergestellt. Die Ermittlungen zum Fahrer und den Hintergründen dauern noch an. Zeugen, denen das Fahrzeug aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Polizei mit der Nr. 02151 6340 zu melden oder mit der eMail-Adresse: hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.