Albanische Bande dingfest

Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei am Mittwoch, dem 15.02.17, neun Mitglieder einer Einbrecherbande ermittelt und vorläufig festgenommen. Vier von Ihnen wurden dem Haftrichter vorgeführt und kamen in Untersuchungshaft. Die organisierte Bande (Männer und eine Frau – alle albanischer Nationalität) steht im Verdacht, Wohnungseinbrüche in Mönchengladbach, Viersen, Krefeld, Neuss, Heinsberg, Bergheim, Düren, Erftstadt, Rheda-Wiedenbrück und Osnabrück begangen zu haben. Deer Wert der Beute wird auf bis zu 200 000 € geschätzt.

Am Mittwochabend durchsuchten Ermittler acht Wohnungen in Mönchengladbach. Wie Ermittler und Staatsanwaltschaft unter Anwesenheit von Polizeipräsident Mathis Wiesselmann auf einer Pressekonferenz erläuterten, werden der Bande ca. 70 Ebibrüche zur Last gelegt, von denen 21 in Gladbach und 20 im Umland stattfanden. Die vier in Untersuchungshaft genommenen Männer hielten sich in Gladbach illegal auf. Sie hatten sich eingenistet in Wohnungen, die von Bekannten angemietet waren, die keinen Wert auf Anmeldungen legten und denen die Miete wohl in bar ausgehändigt wurde. Inwieweit diese mit der umfangreichen Kriminalität in Verbindung stehen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Der Zugriff fing am Mittwoch gegen 14 Uhr an und wurde erst am Morgen des folgenden Tags abgeschlossen. Es wurde umfangreiches Diebesgut sichergestellt und auch Amphetamine und Haschisch.

Wie Wiesselmann sagte, habe man einer Hydra den Kopf abgeschlagen, aber nach dem Erfolg sei zugleich auch schon wieder vor dem Erfolg.

Eine Arabeske wurde auf der PK noch bekannt. Eine Dame, die wegen einer Zeugenaussage auf dem Präsidium war, wurde berichtet, dass umfangreiches Diebesgut sichergestellt sei. Als es in Augenschein genommen wurde, entdeckte die Dame ein Schmuckkästchen, das ihr bei einem Einbruch abhanden gekommen war. Darin enthalten, geerbter Familienschmuck. Man kann sich die Freude vorstellen, die diese Entdeckung verursachte.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Georg Lehmann, Leiter der zehnköpfigen Ermittlungskommission, die den Namen Albatros führte (weniger nach dem gleichnamigen Vogel, eher eine Verbindung aus Albaner und Tross), Mathis Wiesselmann, Polizeipräsident, Mark Borsch, Direktion Kriminalität in Gladbach und Benjamin Kluck von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach. Sie standen im Präsidium den Medien Rede und Antwort.
Foto: hotelintern

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