Fliegerbombe erfolgreich entschärft

Die am Freitag (07.12.18) auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt entdecke 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist heute (10.12.18) Abend erfolgreich entschärft worden. Dirk Putzer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf konnte um 20.40 Uhr Entwarnung geben. Rund 35 Minuten benötigte der Kampfmittelräumer, um die Bombe unschädlich zu machen und den Zünder zu entfernen.

Zuvor war um 20.02 Uhr der 300-Meter-Sicherheitsbereich um die Bombenfundstelle vollständig evakuiert. Etwas 12 500 Menschen mußten ihn verlassen.

Nach 20.40 Uhr konnten Sperren koordiniert aufgehoben und die Straßen für den Verkehr freigegeben werden. NEW Busse fuhren die Personen, die in den Unterkünften Schutz gesucht hatten, wieder zurück.

Für die Entschärfung waren Teile der Mönchengladbacher Innenstadt bereits ab 15 Uhr gesperrt und geräumt worden. In einem Radius von 300 bis 500 Metern durften sich seit dem Nachmittag keine Personen im Freien aufhalten. Dies hatte Auswirkungen auf den Linienverkehr der NEW, die ihren Zentralen Omnibusbahnhof aus der Sperrzone verlegen musste, und den Zugverkehr der Deutschen Bahn. Der Hauptbahnhof Mönchengladbach war seit 15 Uhr nur noch eingeschränkt erreichbar und ab 18 Uhr vollständig gesperrt.

Die umfangreichen Straßensperrungen in der Mönchengladbacher Innenstadt sorgten im Feierabendverkehr für Staus und zähfließenden Verkehr auf der Umleitungsstrecke. Die Evakuierungsmaßnahmen verliefen größtenteils zügig, geordnet und nach Plan. Kurz vor der für 20 Uhr geplanten Entschärfung mussten allerdings noch einzelne Personen aus dem Sicherheitsbereich gebracht werden.

Die Stadt Mönchengladbach und alle Beteiligten Behörden und Hilfsdienste bedanken sich bei der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis für die aus Sicherheitsgründen notwendigen Maßnahmen.

Rund 600 Bedienstete von Polizei, Ordnungsamt, Feuerwehr, dem Stab Außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach und andere Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

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