Königshüttesee wird kontrolliert

Unmengen Müll, unzählige falsch parkende Autos und offene Grill- und Feuerstellen. Das ist Situation am Königshüttesee in Kempen, der eigentlich gar nicht zugänglich ist. An heißen Sommertagen verschaffen sich oft mehrere Hundert Personen täglich unberechtigt Zutritt zum eingezäunten Baggersee im Landschaftsschutzgebiet. Dabei brechen sie Zaunstangen oder zerschneiden Ketten. Um dagegen vorzugehen, wird das Ordnungsamt der Stadt Kempen, die Kreispolizeibehörde Viersen und die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Viersen in den kommenden Wochen eine erste gemeinsame Großaktio starten. In den Sommerferien werden sie gemeinsam an einem warmen Sommertag den Königshüttesee umstellen und die Personalien der Personen vor Ort feststellen. Der Kreis Viersen, die Kreispolizei Viersen und die Stadt Kempen weisen darauf hin: Wer sich unerlaubt Zutritt zum Königshüttesee verschafft, dem droht eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch durch den Eigentümer. Ebenso ist es verboten, im See zu baden, am Ufer zu grillen oder Feuer zu entzünden. Parken dürfen Autos im Landschaftsschutzgebiet allein in gekennzeichneten Flächen. Wer dagegen verstößt, muss ab sofort mit Sanktionen rechnen.