Nachhaltige Schäden

Die gastgewerblichen Umsätze in NRW sind von denen, die in der Vorcoronazeit erwirtschaftet wurden, meilenweit entfernt. Noch, möchte man nicht sagen, denn ob sie in absehbarer Zeit wieder das Niveau erreichen, ist mehr als ungewiss. Als die Obrigkeit 2020 und 2021 Schließungen der Betriebe verfügten, ließ sie sich davon nicht abbringen, weder durch den Nachweis, dass das Gastgewerbe das Infektionsgeschehen nicht anheizt, noch durch die Warnung, ein Lockdown werde mehr als kurzfristige Schäden verursachen. 

Jetzt zeigen sich die Folgen. Kleine, selbst mittelständische Betriebe haben die Einschränkungen nicht überstanden, haben dicht gemacht und die, die noch vorhanden sind, bekommen nicht die Leute, die sie bräuchten, um Vollgas zu geben. 

Von denen, die zuvor in der Branche arbeiteten, ist ein Großteil abgewandert dahin, wo es mehr Lohn, geregeltere Arbeitszeiten und besseren Aufstiegschancen gibt. Das wird dauern, bis sich das wieder einrenkt, wenn überhaupt, wenn das länger dauert, werden noch mehr abwandern.