OB hilft Gastronomie

Oberbürgermeister Frank Meyer – unser Foto – will der Krefelder Gastronomie in Corona-Zeiten zusätzliche Hilfe anbieten. „Ich mache mir allergrößte Sorgen um unsere Restaurants und Cafés. Deshalb prüfen wir aktuell, wie wir der Branche in der Krise helfen können”, sagte der Oberbürgermeister, wie auf der offiziellen Webseite der Stadt veröffentlicht. Konkret sei vorgesehen, Flächen für die Außengastronomie überall dort zu erweitern, wo dies möglich sei. Außerdem möchte die Stadt auch auf die Sondernutzungsgebühren für die Außenflächen verzichten. „Was in Sonntagsreden gesagt wird, muss auch in Montagsbeschlüssen gelten”, sagt Frank Meyer. In den nächsten Tagen sollen alle Details zu dieser Regelung in einer Verwaltungsvorlage festgesetzt werden.

Der Shutdown, der dem Auftreten von Covid-19 folgte, ließ im März 2020 die Umsätze im Gastgewerbe von NRW schrumpfen und dezimierte die Beschäftigung. Die Umsätze liefen real – also unter Berücksichtigung der Preisentwicklung – um 45,0% im Verhältnis zum Vorjahresmonat. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, sanken die Umsätze nominal um 43,5%. Die Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe war um 7,6% niedriger als im März 2019. In der Beherbergung sank der Umsatz real um 53,7%; nominal waren die Umsätze um 52,9%niedriger als im März 2019. Die Gastronomieunternehmen verbuchten real um 41,5% niedrigere Umsätze als ein Jahr zuvor; nominal sanken die Umsätze um 39,8%. 

Für die ersten drei Monate des Jahres 2020 ermittelten die Statistiker für das nordrhein-westfälische Gastgewerbe ein reales Umsatzminus von 16,4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum; nominal gingen die Umsätze um 14,1% zurück.

Die Zahlen für April liegen die Zahlen am 18.06.20 vor. Sie dürften einen Schock auslösen.