Stadt kümmert sich um Problemimmobilien

Die Polizei Krefeld, Steuerfahndung Düsseldorf und die Stadt Krefeld (Fachbereich Bauaufsicht, Fachbereich Migration und Integration, der Kommunale Ordnungsdienst und die Berufsfeuerwehr Krefeld) haben am Mittwoch (10.08.22) eine Problemimmobilie auf der Seidenstraße kontrolliert. Sie gingen damit wiederholten Beschwerden aus der Nachbarschaft nach.

In der Zeit zwischen 6 und 8 Uhr ging es dabei z.B. um die Überprüfung der dort anwesenden Menschen sowie um bauliche Aspekte und Brandschutzmängel. Zudem kontrollierten Mitarbeiter der Stadt Krefeld, ob sich Personen illegal in den Gebäuden aufhalten.

In dem Haus konnten sieben Personen angetroffen werden. Aufenthaltsrechtliche Verstöße konnten bei der Kontrolle nicht festgestellt werden. Weitere 31 Personen, die laut Einwohnermelderegister hier gemeldet sind, aber nach Aussage der anwesenden Bewohner nicht mehr im Objekt leben, werden von Amts wegen abgemeldet.

Das Haus wird zur Unterbringung von Arbeitskräften genutzt. Diese Nutzung widerspricht jedoch der Baugenehmigung als Wohngebäude. Der Fachbereich Bauaufsicht hat ein ordnungsbehördliches Verfahren eingeleitet. Hiermit wird unter anderem die aktuelle Erlasslage der Landesregierung umgesetzt, die für bessere Wohnverhältnisse in Gemeinschaftsunterkünften sorgen soll. Einzelheiten hierzu https://www.mhkbg.nrw/ministerin-ina-scharrenbach-gemeinschaftsunterkuenfte-landesregierung-verschaerft-regelung-um

Die Wohnungen im 3. Obergeschoss und im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses, der Flügelanbau und ein weiterer Raum wiesen erhebliche Brandschutzmängel auf, was weitere Nutzung nicht möglich macht..

Im Rahmen des Präsenzkonzeptes Innenstadt werden Polizei und Stadt Krefeld auch zukünftig weitere Kontrollen sogenannter Problemimmobilien durchführen.