Streithahn und –Huhn

Am Samstag, dem 05.05.18 gegen 14.50 Uhr befuhr eine 42jährige Willicherin die Straße Moosheide in Fahrtrichtung “Hardt”. Vor ihr fuhr ein 48jähriger Rennradfahrer aus Düsseldorf. 

Über das weitere Geschehen gehen die Berichte der Beteiligten – soweit sie von der Polizei wiedergegeben werden – dann weit auseinander. Nach Angaben der Pkw-Fahrerin fuhr der Radler absichtlich soweit in der Mitte, dass sie nicht überholen konnte. Der Radler gab an, dass er durch das Fahren mehr zur Straßenmitte hin nur signalisieren wollte, dass ein gefahrloses Überholen nicht möglich sei. 

Als das Auto dennoch überholte, soll sich der Radler dann am Außenspiegel festgehalten und mit der Faust auf die Motorhaube des Fahrzeugs geschlagen haben (was Artistik voraussetzt). 

Der Radfahrer gab seinerseits an, mit zu wenig Seitenabstand überholt worden zu sein; er sei beinahe ins angrenzende Feld abgedrängt worden, so dass er sich am Außenspiegel festhalten musste, um nicht zu Fall zu kommen. Spter habe die Pkw-Fahrerin auch noch sein Rennrad ins Feld geschmissen. 

Als beide Beteiligten letztendlich aus- und abgestiegen waren, soll der Radler der Dame aus Willich auch noch auf den Fuss getreten haben. 

Verbale Streitigkeiten, die dann folgten, konnten durch Passanten geschlichtet werden, die aber das eigentliche Geschehen vorher nicht mitbekommen hatten. Die Kontrahenten gaben an, mit Verletzungen Ärzte aufsuchen zu wollen. 

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