Verfolgungsfahrt endete glimpflich

Eine Verfolgungsfahrt, auch gegen die Fahrspur der A57, endete am gestrigen Sonntagmorgen (06.12.20) ohne nennenswerte Schäden. Gegen 7:40 Uhr wollte die Polizei auf der Düsseldorfer Straße ein Auto mit zwei Männern im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhalten. Der Fahrer ignorierte das Signal und flüchtete mit sehr hoher Geschwindigkeit vor dem Streifenwagen über die Mündelheimer Straße, alte Krefelder Straße und Uerdinger Straße. Im Bereich des Bockumer Platzes setzte er seine Fahrt in Richtung Autobahn fort. 

Bei der Flucht wurden zwei rote Ampeln missachtet, und der BMW erreichte innerorts mehr als 100 km/h. 

Um 7:43 Uhr fuhr das flüchtige Fahrzeug an der Anschlussstelle Krefeld-Zentrum in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf die BAB 57 in Richtung Moers. An der Ausfahrt Krefeld-Gartenstadt wendete er und fuhr zurück in Richtung Köln. An der Ausfahrt Krefeld-Zentrum verließ es die Autobahn. 

Da ein Reifen beschädigt war, musste die Fahrt verlangsamt werden. Das Auto stoppte an der Vadersstraße und der Fahrer flüchtete Fuß, während die Beamten zunächst den Beifahrer am Auto festnahmen. Es handelt sich um einen 32jährigen polnischen Mann, der in Aachen wohnhaft ist.

Den 29jährigen polnischen Fahrer entdeckte die Polizei wenig später in einem Vorgarten am Glockenspitz und nahmen ihn dort fest. Der in Krefeld ansässige hat keine gültige Fahrerlaubnis und ist polizeibekannt. 

Wie sich herausstellte, ist das Auto auf einen Mann aus Aachen zugelassen. Zum Hintergrund der Tat dauern die Ermittlungen an.