Was hilft bei Depression?

Dass Ernährung mit der Psyche zusammenhängt, wußten schon die alten Griechen. Und auch heute kann ein Gläschen Wein das Gemüt aufheitern. Wie kann Ernährung bei einer Depression oder bei depressiven Symptomen helfen? Um das zu erfahren, braucht man sich nur mit vorhandener Literatur zu beschäftigen. Im UK hat man elf Studien analysiert, in denen von mehr als Hundertausend Probanden im Alter von 16 bis 72 Jahren die Rede ist. Dabei kam heraus – wen wundert es? -, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit gibt. Wer ungesund isst, hat ein deutlich höheres Risiko für Depressionen oder depressive Symptome. Eine entzündungshemmende Ernährung, wie z.B. das, was als mediterrane Kost umschrieben wird, ist eine wirkungsvolle Möglichkeit ist, sich vorbeugend zu schützen – und Depressionen zu lindern.

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Der Begriff Mittelmeerküche oder mediterrane Küche wird in Kochbüchern und umgangssprachlich häufig als Oberbegriff für die verschiedenen Landesküchen der Mittelmeerregion verwendet. Diese Kost mit Olivenöl, mediterranen Kräutern und Knoblauch, unterscheidet sich teilweise jedoch erheblich. In Kroatien isst man anders als in Portugal. Deshalb gibt es genau genommen auch keine Mittelmeerkost. Bei diesem Begriff handelt es sich in erster Linie um ein Schlagwort.

Dieses Schlagwort kann hinführen zu einer Ernährung, die nicht nur bei Depresionen hilft.

Bewohnern der Mittelmeerländer leiden seltener an Herz Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Übergewicht und haben eine tendenziell höhere Lebenserwartung als die von Mittel- und Nordeuropa und den Vereinigten Staaten .Darüber hinaus kann Mittelmeerdiät auch das Schlaganfallrisiko mindern. Eine wesentliche Rolle spielt allerdings bei allem die Bewegung. Das mediterrane Klima begünstig allgemein die Bewegung im Freien und auch im freien Wasser. Daran sollten sich Mitteleuropäer orientieren.

Der Olivenbaum ist Sinnbild für Lebenskraft.