Wurde Kazim Tatar umgebracht?

Gesucht wird nach einem 56jährigen Mann mit Namen Kazim Tatar aus Moers, der seit dem 12. September vermisst wird. Am Tag seines Verschwindens war er gerade von einem mehrwöchigen Türkeiurlaub an seinen Wohnort zurückgekehrt. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Die Polizei Wesel berichtete: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/5348637

Inzwischen haben die Ermittler der Duisburger Mordkommission den Fall übernommen. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass Kazim Tatar Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein könnte.

Drei Wochen nach seinem Verschwinden, am Freitag, den 7. Oktober, wurde gegen 15 Uhr die Wohnung von Kazim Tatar vorsätzlich in Brand gesetzt. Dabei wurde niemand verletzt.

Über die Bundesgrenzen hinweg haben die Beamten der Kripo Recherchen angestellt, um herauszufinden, was mit Kazim Tatar passiert sein könnte. Durchsuchungen, Vernehmungen und die Auswertung von technischen Daten brachte bisher keinen Erfolg, führten aber dazu, dass die Ermittler davon ausgehen, dass Kazim Tatar getötet wurde.

Mit Fahndungsplakaten wendet sich die Polizei Duisburg nun an die Öffentlichkeit.

Die Kriminalpolizei fragt: Wer hat am Montag, 12. September, oder am Dienstag, 13. September, Beobachtungen am Haus auf der Homberger Straße 335 in Moers gemacht, die ungewöhnlich waren, z.B. Fahrzeuge oder fremde Personengesehen?

Wer hat am Freitag, 7. Oktober, in der Zeit zwischen 13 Uhr und 15:30 Uhr in Zusammenhang mit einem Brand an diesem Haus Verdächtiges bemerkt?

Am Freitag (4. November) sind Fahndungsplakate in Moers, Homberg und Krefeld aufgehängt worden in der Hoffnung, dass dadurch Zeugen auf den ungewöhnlichen Fall aufmerksam werden. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters oder der Täter führen, lobt die Staatsanwaltschaft Kleve/Moers eine Belohnung in Höhe von €3.000,- aus.

Wer etwas zur Aufklärung beitragen kann, wähle bitte die Rufnummer 0203 280 4195 / 4196, wer sich anonym äußern will, wähle die Nr. 0203 280 3333.Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Hinweise entgegen. Das Foto zeigt Kazim Tatar.