In Krefeld wieder mehr Einschränkungen

Ab dem heutigen Samstag, 24. Juli, ist Krefeld wieder in die Inzidenzstufe 1 eingeordnet. Gemäß der Coronaschutzverordnung NRW erfolgt beim Übergang von der Inzidenzstufe 0 in die Inzidenzstufe 1 der Übergang, wenn der Grenzwert  10 an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. In Stufe 1 gelten Einschränkungen in Bezug auf Kontakte. Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung für Angehörige aus maximal fünf Haushalten erlaubt. Außerdem sind Treffen im öffentlichen Raum für 100 Personen mit negativem Testnachweis aus beliebigen Haushalten erlaubt. Wer vollständig geimpft und immunisiert ist und dies nachweisen kann, muss allerdings keinen Test machen. Auch für viele weitere Regelungen ab Inzidenzstufe 1 sind geimpfte und vollständig immunisierte Personen von der Testpflicht befreit.

Übrigens ist auch der Rhein-Kreis Neuss ab dem heutigen Samstag wieder in der Inzidenzsstufe 1. Mönchengladbach hält sich noch in der 0.

Die Inzidenz für Krefeld wird aktuell mit 18,0 angegeben. Am Vortag lag sie bei 17,6.

Alle Regeln im Zusammenhang mit Maßnahmen, das Infektionsgeschehen einzudämmen, hat das Land NRW auf der Seite https://www.land.nrw/coronasubsumiert. Da ist auch veranschaulicht, was sonst noch zu beachten ist, weil landesweit die 1 wieder erreicht ist. Das bedeutet auch viel Arbeit für den Ordnungsdienst.

Wie sehr Verordnungen, die erlassen werden, wieder zurück genommen werden oder modifiziert, zur Verunsicherung beitragen können, veranschaulicht eine Meldung aus Wien: Seit Donnerstag tragen Wiens Friseurinnen und Friseure wieder Mund-Nasen-Schutz. Grund dafür soll eine Sonderregel für körpernahe Dienstleister sein. Die Aufregung in der Branche ist groß, allerdings gibt es laut Magistrat der Stadt Wien diese Regel gar nicht. Und an Corona wird wenig gestorben. Lesen Sie hierzu hier