Was schmeckt am Karfreitag?

Ein Karfreitagsessen par excellence ist die Lachsforelle, wenn man einen Fischteich in der Nähe oder sie in der Tiefkühltruhe hat. Und dann noch eine aus dem Ofen, wobei vieles von den wichtigen Inhaltsstoffen erhalten bleibt, die gut schmecken und gesund sind. Und so kommen wir auch gleich zu dem Buch, aus dem das Rezept stammt: Kochen gegen Krebs, was denn auch zugleich heißt Essen gegen Krebs. Kann man etwas zu sich nehmen, dass die schlimme Krankheit verhindert oder bei ihrer Heilung hilft?

Dieser Frage ist die Autorin diese Buches nachgegangen, das nun erschienen ist. Ausgangspunkt war das Faktum, auf welches das Entstehen bösartiger Tumore durch Hormonstörungen zurückgeführt werden kann. Beides ist mit einer entsprechenden Ernährung zu verhindern, analog einer chinesische Weisheit, die sagt: Eure Heilmittel seien die Lebensmittel, also das, was wir tagtäglich aufnehmen, damit unser Organismus läuft. Hier setzt ein Buch von Claudia Petru an, das der Leopold Stocker Verlag herausgebracht hat  und heißt „Kochen gegen Krebs“ aus dem wir in der Folge vier Rezepte veröffentlichen. Das erste erschien hier.

Das Buch beinhaltet nicht nur eine Liste von „schädlichen“ Nahrungsmitteln, sondern auch die, die besonders zu empfehlen sind, darunter Gewürze, Nüsse unterschiedliches Obst und Gemüse. Der Umgang mit Zucker und Kohlenhydraten wird einem eigenen Kapitel behandelt und auch, was der Verzehr von tierischem Eiweiß bewirkt und wie damit umzugehen ist.

Das alles kann der Vorbeugung dienen, aber es erleichtert auch den Genesungsprozess, der ja auf sehr unterschiedliche Weise eingeleitet werden kann. Auch hier gibt es mittlerweile Therapien abseits der so verheerend wirkenden Strahlen- und Chemotherapie und dem Messer.

Das dritte Rezept

Foto Mona Lorenz

Lachsforelle auf Ofengemüse
GUT GEEIGNET BEI: Appetitlosigkeit • Blähungen • Mundtrockenheit • Verstopfung, 666 kcal je Portion • für Diabetiker geeignet • reich an Omega-3-Fettsäuren, ballaststoffreich

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN OFENGEMÜSE: 1 kg Tomaten, 1 Knoblauchknolle, 2 Fenchelknollen, 4 EL Rapsöl, einige Basilikum-, Thymian und Estragonstiele, Salz und Pfeffer.
LACHSFORELLE: ca. 800 g Lachsforellenfilet, Salz und Pfeffer, 1 EL Rapsöl, 1 Zitrone (unbehandelt), in Scheiben geschnitten.
ZUBEREITUNG (CA. 30 MIN. OHNE GARZEIT): Die Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien und je nach Größe halbieren oder vierteln. Tomaten und halbierte Knoblauchknolle in einen Bräter geben, 2 EL Rapsöl zugeben. Fenchel waschen, das Grün abschneiden und beiseite legen, die Knollen in Spalten schneiden. In einer Pfanne 2 EL Rapsöl erwärmen, Fenchelspalten dazugeben und rundum kurz anbraten. Angebratenen Fenchel auf den Tomaten im Bräter verteilen, Kräuter zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bräter auf einem Rost auf der untersten Schiene in den vorgeheizten Backofen schieben und das Gemüse bei 180 °C Umluft ca. 20 Minuten schmoren, die Knoblauchknollenhälften danach entfernen.
Das Lachsforellenfilet mit Salz und Pfeffer würzen, Rapsöl in einer geeigneten Pfanne erwärmen. Den Fisch mit der Hautseite nach unten einlegen und einige Minuten braten, Zitronenscheiben dazugeben, anbraten und einige Male wenden. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, Fisch mit der Hautseite nach oben auf die Tomaten legen, und mit Zitronenscheiben belegen. Den Bräter weitere 8-10 Minuten (bei nicht zu großer Hitze) in den Ofen stellen, danach herausnehmen und die Lachsforelle auf Ofengemüse mit Fenchelgrün garniert servieren.

Guten Appetit!

Hier geht es zu dem zweiten Rezept und hier zu dem ganzen Buch